Ratgeber · Stand Oktober 2026

Google-Unternehmensprofil optimieren: was 2026 wirklich wirkt

Die Hauptkategorie ist laut der Whitespark-Studie 2026 der wichtigste Faktor für die Google-Karte, Beitragsfrequenz und Geotags gehören zu den unwichtigsten. Wer sein Profil verbessern will, fängt also bei Kategorie, Leistungen und Bewertungen an, nicht bei wöchentlichen Beiträgen.

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Welche Kategorie ist die richtige?

Schau dir an, welche Hauptkategorie die Betriebe haben, die heute für deine Leistung und deinen Ort in der Karte vorne stehen. Wähle die Kategorie, die dein Kerngeschäft beschreibt. Zusatzkategorien sind erlaubt, Google erlaubt eine Hauptkategorie und bis zu neun weitere, will aber nur zutreffende. Kategorien für Leistungen, die du nicht anbietest, sind ein Verstoß.

Ein Beispiel aus unserer Arbeit: Eine Kfz-Werkstatt in Dortmund hatte „Autoglaswerkstatt“ als Hauptkategorie. Für „Kfz Werkstatt Dortmund“ tauchte sie am 07.10.2026 in Maps nicht unter den ersten 40 auf, für „Autoglas Dortmund“ dagegen auf Platz 9.

Quellen: Whitespark, Local Search Ranking Factors 2026, Google, Richtlinien für Unternehmensprofile.

Was gehört sonst ins Profil?

  • Jede Leistung deiner Website als Leistung im Profil, mit kurzer Beschreibung und Link auf die passende Seite.
  • Öffnungszeiten, Telefon und Adresse genau wie auf der Website, auch an Feiertagen.
  • Echte Fotos vom Betrieb, vom Team und von Aufträgen.
  • Website-Link, am besten mit Kennzeichnung, damit du Besuche aus dem Profil messen kannst.

Bei der Autolackiererei Dhonau in Duisburg haben wir am 08.10.2026 drei passende Zusatzkategorien ergänzt, 15 Leistungen mit Beschreibung angelegt und die Öffnungszeiten korrigiert. Zur Case Study.

Wie bekommt man mehr Bewertungen, ohne gegen Regeln zu verstoßen?

Frag alle Kunden, nicht nur die zufriedenen, am besten direkt nach dem Auftrag: mit einer QR-Karte, einem Link auf der Rechnung oder per WhatsApp. Gib keinen Text vor und biete keinen Rabatt an. Google verbietet Anreize wie Rabatte und das gezielte Einholen nur positiver Bewertungen. Nach deutschem Wettbewerbsrecht ist eine Bewertung gegen Gegenleistung ohne Hinweis unlauter.

Beantworte jede Bewertung, auch die schlechten. Bei Dhonau haben wir alle 49 Bewertungen beantwortet.

Quelle: Google, Richtlinien für Beiträge.

Bringen Beiträge und Fotos etwas?

Für das Ranking kaum. In der Whitespark-Studie 2026 steht die Beitragsfrequenz weit hinten, Geotags in Fotos auf dem letzten Platz. Beiträge können für Kunden trotzdem nützlich sein, etwa für Aktionen oder Betriebsferien. Fotos helfen vor allem dabei, dass Kunden dich anklicken.

Darf ein Keyword in den Firmennamen?

Nein. Der Name im Profil muss dem echten Firmennamen entsprechen. „Müller Elektro“ ist richtig, „Müller Elektro Elektriker Bad Saulgau“ verstößt gegen die Richtlinien. Das kann kurzfristig helfen, aber jeder kann eine Änderung vorschlagen, und Google kann das Profil sperren.

Wer macht das für mich?

Bei jeder neuen Website von uns richten wir das Profil mit ein. Für bestehende Betriebe gibt es die Leistung Lokales SEO und Google-Profil.

Lass uns über deine Webseite sprechen.

Schreib uns per WhatsApp oder ruf an. Im ersten Gespräch klären wir Umfang und Festpreis, dann weißt du genau, woran du bist.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Laut Whitespark-Studie 2026 die Hauptkategorie des Profils, gefolgt von der Entfernung zum Suchenden.

Eine Hauptkategorie und bis zu neun weitere, aber nur zutreffende.

Für das Ranking bringt das kaum etwas. Für Kunden kann es nützlich sein.

Nein. Google verbietet Anreize für Bewertungen.

Nur wenn er Teil des echten Firmennamens ist.